Wie kann der Weg der Gemeinde Berg zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung aussehen?

 

Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Steinbacher-Consult aus Neusäß erstellte die Gemeindeverwaltung eine sogenannte Kommunale Wärmeplanung.

 

Mit der kommunalen Wärmeplanung ist eine rechtlich unverbindliche, strategische Fachplanung geschaffen worden, welche die Möglichkeiten für die mittel- und langfristige Gestaltung der Wärmeversorgung aufzeigt.

 

Der erarbeitete Fahrplan liefert u.a. mehr Klarheit über die aktuelle Situation in Bezug auf die Wärmeversorgung, potenzielle Energiequellen und wie die Zukunft der Wärmeversorgung in Berg aussehen kann. Er soll mehr Planungssicherheit für die Bevölkerung schaffen und einen sinnvollen Weg zu einer klimafreundlichen und zukunftssicheren Wärmeversorgung aufzeigen.

 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Diese Projekte reichen von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen und tragen maßgeblich zum Klimaschutz vor Ort bei.

 

Die Berger Wärmeplanung wird durch die Kommunalrichtlinie gefördert. Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier: https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie

 

Titel:

KSI: Erstellung einer Kommunalen Wärmeplanung für die Gemeinde Berg

Laufzeit:

März 2025 – März 2026

Förderkennzeichen:

67K28665

 

Bild1

 

 

Ablauf der Kommunalen Wärmeplanung

 

Bestandsanalyse

 

Erhebung des aktuellen Wärmebedarfs und -verbrauchs, einschließlich der Treibhausgas-Emissionen und der bestehenden Versorgungsstruktur

 

Potentialanalyse

 

Ermittlung der Potenziale zur Energieeinsparung und lokal verfügbarer erneuerbarer Energien sowie Abwärmepotenziale

 

Zielszenario

 

Entwicklung eines Szenarios zur Deckung des zukünftigen Wärmebedarfs mit erneuerbaren Energien, um eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen

 

Wärmewendestrategie

 

Formulierung eines Transformationspfads mit konkreten Maßnahmen, Umsetzungsprioritäten und einem Zeitplan für die kommenden Jahre

 

Bild2

Die Erstellung des Kommunalen Wärmeplans als rollierender Prozess (angelehnt an ©KEAN)

 

Verlinkte Dokumente:

 

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